Arbeiten Sie am anstatt im Unternehmen! (Teil 4 von 4)
Beherrschung des Standardgeschäftes!
Wichtig ist, dass Sie mit Risiken bewusst umgehen. Sie müssen darum möglichst alle Risikofaktoren Ihres Unternehmens kennen. Werden Sie sich über die Abhängigkeiten (Menschen, Systeme) im Hinblick auf die Kern- oder Schlüsselkompetenzen Ihres Unternehmens bewusst. Achten Sie auf Kopfmonopole in Ihrem Unternehmen! Werden Mitarbeiter von „Hoheitswissen“ bewusst ausgeschlossen, um die eigene Machtposition zu festigen/halten? Abläufe/Prozesse müssen so dokumentiert sein, dass Risiken minimal sind, neue Mitarbeiter blitzschnell eingearbeitet werden und Verbesserungspotenziale frühzeitig erkannt werden können. Stellen Sie sicher, dass der Know-how-Verlust in Grenzen bleibt, auch wenn wichtige Mitarbeiter krank werden oder kündigen. Organisationssicherheit und Organisations-Know-how müssen so minimal wie möglich von Einzelpersonen abhängig sein. Grundsätzlich sollte jedes Unternehmen multiplizierbar sein z.B., um einen zweiten Standort mit gleicher Qualität, gleichen Leistungen und neuen Mitarbeitern aufbauen zu können.
Den Franchise-Grundgedanken nutzen
Disziplin, Standard und Ordnung mit Hilfe eines Franchiseprototyps erstellen. So wenig Handlungsspielraum wie möglich schaffen. Jeder Mitarbeiter durchläuft einen Trainingsplan. Jedes Detail läuft standardisiert ab. Kunden wird eine gleichbleibende Qualität der Dienstleistung geboten. Angestellten Lieferanten und Geldgebern wird einen beständigen Wert geliefert. Motivierte Menschen anstatt hochqualifizierte Experten einstellen. Mitarbeiter haben geordnete Bezugspunkte und das Gefühl, dass wichtige Aufgaben funktionieren, sie vertrauen der „Unternehmung“. Der Franchiseprototyp ist das Modell des fertigen und funktionierenden Unternehmens. Es ist ein Marketinginstrument, um Kunden zu finden und zu binden und dies gewinnbringender und besser als jeder Wettbewerber. Sobald alle Arbeiten perfekt laufen, kann der Franchiseprototyp multipliziert oder das Unternehmen gewinnbringend verkauft werden.
Autor des 4-teiligen Beitrages ist Dipl.-Ing. Robert Hebler
Er ist Gründer von CIRCULA Prozessmanagement & Potenzialentwicklung und der CIRCULA GmbH. Vor seiner Selbstständigkeit 1996 arbeitete er bei Bosch, Price Waterhouse und KPMG als Manager mit den Schwerpunkten Produktmanagement, Organisationsentwicklung, Prozess- und Qualitätsmanagement. Die Tätigkeit als Dozent an der Berufsakademie in Lörrach und als Referent für IHKs und der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) beendete er nach der Entscheidung „Unternehmer zu werden“ und ein eigenes Organisationsentwicklungskonzept „CIRCULA-Cockpit“ zu entwickeln. Bis heute hält er Vorträge und Seminare für Firmen, Verbände und Weiterbildungsinstitutionen.
www.circula.de
Der Beitrag wurde eingestellt von:
Willi Kreh – Steuerberater und BankStrategieBerater, 7. November 2008
www.BankStrategieBerater.de - www.DieRatingChance.de








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